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Leistung

Uhrenreparatur— gründlich und sorgfältig

Wenn eine Uhr stehenbleibt, ist das selten plötzlich passiert. Meist liegt ein Schaden bereits Jahre zurück. Wir gehen ihm nach.

Die mechanische Uhr ist im Prinzip ein Kleinstgetriebe mit enormen Ansprüchen an Haltbarkeit, Verlässlichkeit und Genauigkeit. Ihre Räder legen viele zigtausend Kilometer zurück, bevor endlich eine Reinigung und ein neues Tröpfchen Öl wieder die nötige Schmierung übernehmen.

In annähernd sechs Jahrhunderten haben viele tausend hochqualifizierte Uhrmacher in verschiedenen Ländern unterschiedlichste Konstruktionen und eine unvorstellbar große Zahl technischer Überlegungen hervorgebracht.

Wenn eine Uhr eine Fehlfunktion zeigt, liegt es meist an mangelnder Pflege und trocken gelaufenen Lagerstellen. Ein Schaden ist bereits eingetreten.

Ein komplettes Zerlegen und sorgsames Nacharbeiten der beschädigten Stellen nimmt viele Stunden in Anspruch — aber das Ergebnis lohnt sich.
Ablauf

So gehe ich vor.

01

Begutachtung

Bei der ersten Sichtung Ihrer Uhr prüfe ich Zustand, Originalsubstanz und Schadensbild. Sie erfahren, was nötig und was möglich ist — ehrlich, ohne Schönfärberei.

02

Angebot

Sie erhalten ein nachvollziehbares Angebot — welche Arbeiten anfallen, welche Materialien gebraucht werden, mit welchem Zeitrahmen Sie rechnen können.

03

Reparatur

Komplettes Zerlegen, Nacharbeiten der beschädigten Lagerstellen, Reinigung, frische Schmierung. Abschließend Probelauf von ein bis vier Wochen.

Detail eines historischen Uhrwerks
Technik

Wenn jedes Gramm zählt.

Das Räderwerk muss vom ersten zum letzten Rad eine gewisse Kraft übertragen, um das Pendel bewegen zu können. Hierbei spielt das Übersetzungsverhältnis eine Rolle: Jedes nachfolgende Rad dreht sich um ein Vielfaches schneller als das antreibende — die wirkende Kraft verringert sich proportional.

So reduziert sich die Antriebskraft eines 4-kg-Gewichts bei einer Standuhr auf rund 2 bis 2,5 Gramm an der Spitze des Ankerradzahnes, um das Pendel anzutreiben. Wenn hier durch Verschleiß und fehlende Schmierung an jedem Lager noch ein wenig Kraft verloren geht, bleibt die Uhr stehen oder schlägt nicht mehr.

„Aber gestern ging sie noch."

Diesen Satz höre ich oft. Eine Uhr hat da nicht viele Möglichkeiten. Sie geht am Ende nicht etwa auf einmal halb so langsam, da die Genauigkeit hauptsächlich von der Länge des Pendels abhängt. Entweder sie geht oder sie geht nicht. Die Tatsache, dass sie noch geht, heißt aber nicht, dass sie auch in Ordnung — geschweige denn in gutem Zustand — ist.

Bei der Reparatur, die hier stets sehr gewissenhaft und sorgfältig ausgeführt wird, werden alle betroffenen Stellen, die sich über Jahre oder Jahrzehnte aneinander gerieben und aufgeworfen haben, nachgearbeitet und wieder in einen als neuwertig zu bezeichnenden Zustand gebracht.

Erst dann kann die Stelle mit frischem Uhrenöl oder Fett geschmiert werden.

Abschließend erfolgt ein Probe- und Regulagelauf, der meist zwischen einer und vier Wochen liegt. Danach ist Ihre Uhr bestens wiederhergestellt und abholbereit.

Eindrücke

Arbeit am Werk.

Reparatur eines Uhrwerks
Detail Uhrwerk
Werkzeug am Werk
Reparaturarbeit Detail
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Steht Ihre Uhr?Lassen Sie sie wieder gehen.

Erste Sichtung und Beratung sind immer kostenfrei.

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